Unsere Prinzen

Prinz Sascha I. - Session 2022/23

Mit Prinz Sascha I. (Potreck) stellte die KG Wesselinger Radschläger e.V. ihren 9. Prinzen – und zugleich einen Regenten, dessen Session in besonderer Weise für Ausdauer, Gemeinschaft und gelebte karnevalistische Tradition steht.


Geboren im Jahr 1984, ist Sascha tief mit Wesseling und dem rheinischen Karneval verbunden. An seiner Seite stehen seine Frau Anke sowie seine beiden Kinder Paula und Maximilian, die ihn während seiner Prinzenzeit unterstützten und begleiteten.


Ursprünglich sollte Prinz Sascha I. bereits in der Session 2021/2022 regieren. Doch die Corona-Pandemie brachte den gesamten Karneval zum Stillstand. Sitzungen, Umzüge und Proklamationen mussten abgesagt werden – auch seine. Was zunächst wie eine kurze Verschiebung wirkte, entwickelte sich zu einer außergewöhnlich langen Wartezeit. 666 Tage vergingen zwischen Designierung und tatsächlicher Proklamation. Eine Zeit, die für Sascha und sein Umfeld emotional fordernd war, geprägt von Unsicherheit, aber auch von unerschütterlicher Vorfreude auf den Moment, endlich Prinz von Wesseling sein zu dürfen.


Ein besonderes Zeichen setzte in dieser Zeit die Wesselinger Karnevalsgemeinschaft: Alle anderen Wesselinger Vereine erklärten sich bereit, ihre eigenen Sessionen zu verschieben, um Prinz Sascha I. seine vollständige und würdige Prinzenzeit zu ermöglichen. Dieses Miteinander ist keineswegs selbstverständlich und unterstreicht eindrucksvoll den starken Zusammenhalt innerhalb des Wesselinger Karnevals. Denn nur durch dieses gegenseitige Entgegenkommen konnte Sascha seine Session letztlich so erleben, wie sie gedacht war.


Prinz Sascha I. regierte mit seinem engagierten Adjutantenteam, das ihn durch die gesamte Session begleitete:

- Manfred Düsterhöft, persönlicher Adjutant

- Kalle Meschede, Finanzadjutant

- Sven Helbach, Spritadjutant


Gemeinsam bildeten sie ein eingespieltes Team, das den Prinzen zuverlässig unterstützte und maßgeblich zum Gelingen der Session beitrug.


Mit seinem Sessionsmotto

„Tradition dat es uns Ding, so feere mir dä Fastelovend in Wesseling“

brachte Prinz Sascha I. genau das zum Ausdruck, wofür er und die KG Wesselinger Radschläger e.V. stehen: die Liebe zum Brauchtum, die Verbundenheit zur Stadt und die Freude am gemeinsamen Feiern.


Besonders stolz macht die Regentschaft auch im familiären Kontext: Saschas Vater, Prinz Detlev I., regierte Wesseling bereits in der Session 2006/2007. Damit wurde die närrische Tradition innerhalb der Familie fortgeführt – ein schönes Beispiel für die generationsübergreifende Bedeutung des Karnevals in Wesseling.


Prinz Sascha I. (Potreck) steht sinnbildlich für einen Karneval, der auch in schwierigen Zeiten nicht aufgegeben wird. Seine Session war mehr als eine Regentschaft – sie war ein emotionaler Neubeginn des Fastelovends und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Geduld und echte rheinische Lebensfreude.

Prinz Thomas I. - Session 2014/2015 

In der Jubiläumssession 2014/2015 (50. jähriges Jubiläum) stellen wir nun schon unseren 8. Prinzen.


Mit Thomas I. (Fuchs) hat ein echter kölscher Jung diese Aufgabe übernommen. 


Thomas wurde am 28.11.1960 in Köln geboren. 1961 zog es seine Familie von Köln nach Wesseling. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker. 1996 wechselte er in die Chemiebranche zu Lyondellbasell.


Seit 30 Jahren ist er mit seiner Frau Regina verheiratet. Die beiden haben zwei erwachsene Töchter: Nadine, 28 Jahre und Janine 22 Jahre jung. 


Neben dem Karneval erholt sich Thomas beim Angeln oder Motorrad fahren. Sein Herz schlägt nicht nur für seine Familie, sondern auch für den 1.FC Köln. 


Sein Motto für die Karnevalsession lautet: Met Hätzbloot un Sunnesching för üch he in Wesseling". 


Mit seinen Adjutanten Werner Kurth, Jürgen Bald und Manfred Düsterhöft und den Tanzcorps der Radschläger wird er durch die Säle und Straßen unserer Stadt am Rhein ziehen. 

Prinz Detlev I. - Session 2006/2007 

In der Session 2006/2007 stellen wir Radschläger unseren 7. Prinz. Wir freuen uns sehr mit Detlev I. (Potreck) einen echten Karnevalisten für diese Aufgabe gewonnen zu haben.


In Zahlen ausgedrückt: Detlev wurde 1951 geboren, ist somit also 55 Jahre jung, seit 33 Jahren mit seiner Frau Edith verheiratet, nach 11 Jahren kam Sohn Sascha auf die Welt, der jetzt 22 Jahre jung ist. Wenn das keine guten Vorraussetzungen sind, Karnevalsprinz zu werden.


Detlev I wird von seinen Adjutanten Sascha Potreck (persönlicher Adjutant), Sigi Liebich (Finanzadjutant) und Wolfgang Soyk (Spritadjutant) sowie dem "Prinzentanzcorps" durch die Session begleitet.

Prinz Hans-Peter I. - Session 1999/2000 

Der sechste Prinz der Radschläger war Hans-Peter I. (Radermacher). Seine Regentschaft war in der Milleniums-Session 1999/2000 und die Radschläger stellten mit ihm den insgesamt 55. Wesselinger Karnevalsprinzen, also auch noch einen "Jubiläumsprinzen".

Auch Hans Peter I. wurde von seinem "Prinzentanzcorps" sowie von seinen Adjutanten Karl-Reiner Heller und Horst Bachem begleitet. 


Prinz Karl-Reiner I. - Session 1992/1993

Der 5. Radschlägerprinz wurde in der Session 1992/1993 Karl-Reiner I. (Heller).

Seine Adjutanten waren Horst Bachem und Hubertus Kindler.

In diesem Jahr wurde auch das Tanzcorps der Wesselinger Radschläger gegründet, das mit viel Erfolg den Prinzen Karl-Reiner I. während seiner gesamten Regentschaft begleitete. 

 

Prinz Karl-Dieter I. - Session 1987/1988 

1987/1988 wurde Karl-Dieter I. (Düren) Prinz der Wesselinger Radschläger. Wolfgang Andreas und Dieter Euteneuer ernannte er zu seinen Adjutanten. 

Prinz Horst I. - Session 1984/1985 

Horst I. (Bachem) regierte in der Session 1984/1985. Er suchte sich Hubertus Kindler und Karl-Reiner Heller als seine Adjutanten aus. 

Prinz Fred I. - Session 1978/1979 

1978/1979 stellten die Wesselinger Radschläger ihren zweiten Prinzen - Fred I. (Loose) mit seinen Adjutanten Wolfgang Andreas und Rudy Freystadt. 

Prinz Heribert I. - Session 1973/1974 

In der Session 1973/1974 wurde Prinz Heribert I. (Schwingeler) der erste Prinz der Wesselinger Radschläger. Seine Adjutanten waren Mathias Felderer und Theo Lauffs.